Die Bruttosparquote der privaten Haushalte ist definiert als das Bruttosparen (ESVG 2010 code: B8g) dividiert durch das verfügbare Bruttoeinkommen (B6g). Das letztere wird um die Zunahme betrieblicher Versorgungsansprüche (Änderung des Nettovermögens von Haushalten in Pensionsfondsreserven) bereinigt (D8net). Bruttosparen umfasst den Teil des verfügbaren Bruttoeinkommens, der nicht in Form von Konsumausgaben verbraucht wird (ESVG 2010, 8.96). Der hier beschriebene Indikator wird auf Quartalbasis und per Sektor berechnet. Der Haushaltssektor beinhaltet alle Haushalte, Einzelunternehmen und Organisationen ohne Erwerbszweck die Waren und Dienstleistungen für Haushalte bereitstellen (ESVG 2010 Sektor S14 und S15). Sektor Konten sind gemäß dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010) zusammengestellt. Die Daten werden in Prozent dargestellt, in nicht saisonbereinigter Form sowie saison- und kalenderbereinigt.
Die Investitionsquote der Haushalte ist definiert als deren Bruttoanlageinvestitionen (ESVG 2010 code: P51g) dividiert durch das verfügbare Bruttoeinkommen (B6g), bereinigt um die Zunahme betrieblicher Versorgungsansprüche (D8net). Die Investitionen der Haushalte bestehen hauptsächlich aus dem Kauf und der Instandhaltung von Wohnungen. Der Haushaltssektor beinhaltet alle Haushalte, Einzelunternehmen und Organisationen ohne Erwerbszweck die Waren und Dienstleistungen für Haushalte bereitstellen (ESVG 2010 Sektor S14 und S15). Sektor Konten sind gemäß dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010) zusammengestellt. Die Daten werden in Prozent dargestellt, in nicht saisonbereinigter Form sowie saison- und kalenderbereinigt.
Die Investitionsquote der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften ist definiert als Bruttoanlageinvestitionen (ESVG 2010 code: P51g) dividiert durch die Bruttowertschöpfung (B1g). Diese Quote setzt die Investitionen der nichtfinanziellen Unternehmen in Anlagen (Gebäude, Maschinen usw.) ins Verhältnis zu der im Produktionsprozess entstandenen Wirtschaftsleistung. Der hier beschriebene Indikator wird auf Quartalbasis und per Sektor berechnet. Nicht finanzielle Kapitalgesellschaften beinhalten alle privaten und öffentlichen Kapitalgesellschaften, die Waren produzieren oder nicht-finanzielle Dienstleistungen anbieten (ESVG 2010 Sektor S11). Sektor Konten sind gemäß dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010) zusammengestellt. Die Daten werden in Prozent dargestellt, in nicht saisonbereinigter Form sowie saison- und kalenderbereinigt.
Die Gewinnquote der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften ist definiert als der Bruttobetriebsüberschuss (ESVG 2010 code: B2g_B3g) dividiert durch die Bruttowertschöpfung (B1g). Es handelt sich hierbei um einen Profitabilitätsindikator, der anzeigt, welcher Anteil der im Produktionsprozess entstandenen Wirtschaftsleistung auf die Vergütung des Kapitals entfällt. Er ist das Gegenstück zum Anteil der Lohnkosten (plus Produktionsabgaben minus Subventionen) an der Wertschöpfung. Der hier beschriebene Indikator wird auf Quartalbasis und per Sektor berechnet. Nicht finanzielle Kapitalgesellschaften beinhalten alle privaten und öffentlichen Kapitalgesellschaften, die Waren produzieren oder nicht-finanzielle Dienstleistungen anbieten (ESVG 2010 Sektor S11). Sektor Konten sind gemäß dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010) zusammengestellt. Die Daten werden in Prozent dargestellt, in nicht saisonbereinigter Form sowie saison- und kalenderbereinigt.