Der Indikator misst den Anteil der 25- bis 64-Jährigen, die angegeben haben, dass sie in den vier Wochen vor der Erhebung eine formale oder nicht formale allgemeine und berufliche Ausbildung erhalten haben (Zähler). Der Nenner besteht aus der Gesamtbevölkerung derselben Altersgruppe, mit Ausnahme derjenigen, die die Frage „Teilnahme an allgemeiner und beruflicher Ausbildung“ nicht beantwortet haben. Erwachsenenbildung umfasst berufsbezogene und nicht berufsbezogene formale und nichtformale Lernaktivitäten. Sie bezieht sich in der Regel auf Lernaktivitäten nach Abschluss der Erstausbildung. Die Daten stammen aus der EU-Arbeitskräfteerhebung (EU-AKE).
Anteil der 30-34jährigen mit abgeschlossenem Universitäts- oder Hochschulstudium (Tertiärbereich), die mindestens einen Bildungsabschluss der ISCED 1997-Ebenen 5 oder 6 besitzen (ISCED) - Internationale Standardklassifikation für das Bildungswesen).
Der geschlechtsspezifische Unterschied in der Teilzeitbeschäftigung ist definiert als der Unterschied zwischen dem Anteil der Teilzeitbeschäftigung an der Gesamtbeschäftigung von Frauen und Männern im Alter von 20 bis 64 Jahren. Der Indikator beruht auf der EU-Arbeitskräfteerhebung.
Der Indikator misst die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst männlicher und weiblicher Beschäftigter als Prozentsatz des durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes männlicher Beschäftigter. Der Indikator wurde als unbereinigt definiert, da er ein Gesamtbild der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Löhnen und Gehältern vermittelt und ein Konzept darstellt das breiter ist als das Konzept des gleichen Entgelts für gleiche Arbeit. Eingeschlossen sind alle Beschäftigten, die in Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten arbeiten, ohne Beschränkungen bezüglich des Alters und geleisteten Arbeitsstunden.