Die Quote schwerer wohnungsbezogener Deprivation ist definiert als der prozentuale Anteil der Bevölkerung, der in einer als überbelegt geltenden Wohnung lebt, die gleichzeitig mindestens eines der Kriterien für wohnungsbezogene Deprivation aufweist. Die wohnungsbezogene Deprivation ist eine Messgröße für die unzureichende Ausstattung und wird auf der Grundlage der Haushalte berechnet, bei denen das Dach undicht ist, die kein Bad/keine Dusche und keine Toilette in der Wohnung haben oder deren Wohnung als zu dunkel betrachtet wird. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Diese Indikatoren zeigen die Gesamtausgaben des Staatssektors in Bezug auf drei unterschiedliche sozio-ökonomische Funktionen anhand der Klassifikation der Aufgabenbereiche des Staates (COFOG), ausgedrückt als Prozentsatz zum BIP. Die hier abgebildeten COFOG-Abteilungen umfassen 'Gesundheitswesen', 'Bildungswesen' und 'soziale Sicherung'.
Der Indikator ist definiert als das Verhältnis vom Median-Bruttoeinkommen der Renten der Altersklasse 65-74 zu dem Median-Bruttoeinkommens der Altersklasse 50-59, unter Ausschluss anderer Sozialleistungen. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Selbstzahlungen der Haushalte“:Direktzahlung der Güter und Dienstleistungen der Gesundheitsversorgung aus dem Primäreinkommen oder dem Vermögen der Haushalte, wobei der Nutzer zum Zeitpunkt des Güterkaufs oder der Nutzung der Dienstleistung zahlt. Die Daten werden gemäß Verordnung (EU) 2015/359 der Kommission über die Kosten der Gesundheitsversorgung und ihre Finanzierung (Handbuch zum System der Gesundheitskonten 2011) erhoben.
Der Indikator Gesunde Lebensjahre (GLJ) im Alter von 65 Jahren, gibt die Zahl der Jahre an, die eine Person im Alter von 65 Jahren erwartungsgemäß in guter gesundheitlicher Verfassung, leben wird. GLJ ist ein Indikator der Gesundheitserwartung, der Informationen zu Sterblichkeit und Krankheit miteinander verknüpft. Dazu werden Daten zur altersspezifischen Prävalenz (Anteile) der gesunden bzw. kranken Bevölkerung und Daten zur altersspezifischen Sterblichkeit benötigt. Gute gesundheitliche Verfassung wird über die Abwesenheit von Funktionsbeschränkungen/ Beschwerden definiert. Der Indikator wird getrennt für Männer und Frauen berechnet. Der Indikator wird auch beschwerdefreie Lebenserwartung (BFLE) genannt.