Der private Wohnungsbau misst den tatsächlichen Bau (nicht den Verkauf) von Wohnraum und ist ein Teil der Bruttoanlageinvestitionen. Bruttoanlageinvestitionen umfassen den durch gebietsansässige Produktionseinheiten getätigten Erwerb abzüglich der Veräußerungen von Anlagegütern in einem bestimmten Zeitraum, zuzüglich bestimmter Werterhöhungen an nichtproduzierten Vermögensgütern durch produktive Tätigkeiten von Produzenten oder institutionellen Einheiten. Das BIP, das im Nenner des Leitindikators verwendet wird, stammt aus der ESVG 2010.
Die privaten Konsumausgaben umfassen die Ausgaben der privaten Haushalte oder Organisationen ohne Erwerbszweck (z. B. Religionsgemeinschaften, Sport- und sonstige Vereine, politische Parteien), die zur unmittelbaren Befriedigung individueller oder kollektiver Bedürfnisse verwendet werden.
Die jährlichen Daten über Baugenehmigungen sind Konjunkturzyklus Indikatoren, die Informationen über die Entwicklung der erteilten Baugenehmigungen innerhalb eines Jahres liefern. Bauherren beantragen Baugenehmigungen und die örtlichen Bauämter erteilen die Genehmigungen normalerweise vor Beginn der Bautätigkeiten. Daher werden Baugenehmigungen als ein Frühindikator für diemEntstehung neuer Wohngebäude. Die Daten erfassen alle Genehmigungen für alle Arten von Wohnhäusern (einschließlich Wohngebäuden von Gemeinden).
Die Daten sind in Quadratmeter Nutzungsfläche ausgedrückt pro 1000 einwohner.