Menschen vom Armuts- und Ausgrenzungsrisiko befreit werden. Dieser Indikator entspricht der Summe der Personen, die armutsgefährdet sind oder unter materieller Deprivation leiden oder in Haushalten mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit leben. Alle Personen werden nur einmal gezählt, auch wenn sie in mehreren Sub-Indikatoren vertreten sind. Als von Armut bedroht gelten Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle, die bei 60 % des nationalen verfügbaren medianen Äquivalenzeinkommens (nach Sozialtransfers) liegt. Bei Personen, die unter erheblicher materieller oder sozialer Deprivation leiden, sind die Lebensbedingungen aufgrund fehlender Mittel stark eingeschränkt, und sie sind nicht in der Lage, für mindestens sieben der folgenden dreizehn Ausgaben aufzukommen: i) Miete und Versorgungsleistungen, ii) angemessene Beheizung der Wohnung, iii) unerwartete Ausgaben, iv) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder gleichwertiger Proteinzufuhr, v) einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort, vi) Zugang zu einem Pkw/Kleintransporter für den persönlichen Gebrauch haben, vii) abgewohnter Möbel ersetzen, viii) abgenutzter Kleidung durch einige neue ersetzen, ix) zwei Paar ordnungsgemäß angebrachter Schuhe haben x) wöchentlich einen geringen Geldbetrag für sich selbst aufwenden, xi) regelmäßige Freizeitaktivitäten haben, xii) mindestens einmal im Monat mit Freunden/Familie für ein Getränk/eine Mahlzeit zusammenkommen oder xiii) eine Internetverbindung haben. Als in Haushvalten mit niedriger Erwerbstätigkeit lebend gelten Personen im Alter von 0-64 Jahren, die in Haushalten leben, in denen die Erwachsenen (18-64 Jahre) im vorhergehenden Jahr insgesamt 20 % oder weniger gearbeitet haben. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Anteil von Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle, die auf 60 % des nationalen verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommens (nach Sozialleistungen) festgelegt ist. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Anteil von Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle, die auf 60 % des nationalen verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommens (nach Sozialleistungen) festgelegt ist.
Anteil von Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unter der Armutsgefährdungs-schwelle, die auf 60 % des nationalen verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommens (nach Sozialleistungen) festgelegt ist.
Bei Personen, die unter erheblicher materieller oder sozialer Deprivation leiden, sind die Lebensbedingungen aufgrund fehlender Mittel stark eingeschränkt, und sie sind nicht in der Lage, für mindestens sieben der folgenden dreizehn Ausgaben aufzukommen: i) Miete und Versorgungsleistungen, ii) angemessene Beheizung der Wohnung, iii) unerwartete Ausgaben, iv) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder gleichwertiger Proteinzufuhr, v) einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort, vi) Zugang zu einem Pkw/Kleintransporter für den persönlichen Gebrauch haben, vii) abgewohnter Möbel ersetzen, viii) abgenutzter Kleidung durch einige neue ersetzen, ix) zwei Paar ordnungsgemäß angebrachter Schuhe haben x) wöchentlich einen geringen Geldbetrag für sich selbst aufwenden, xi) regelmäßige Freizeitaktivitäten haben, xii) mindestens einmal im Monat mit Freunden/Familie für ein Getränk/eine Mahlzeit zusammenkommen oder xiii) eine Internetverbindung haben. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Als in Haushvalten mit niedriger Erwerbstätigkeit lebend gelten Personen im Alter von 0-64 Jahren, die in Haushalten leben, in denen die Erwachsenen (18-64 Jahre) im vorhergehenden Jahr insgesamt 20 % oder weniger gearbeitet haben. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Diese Tabelle enthält angepasste Schätzungen des Indikators Menschen vom Armuts- und Ausgrenzungsrisiko. Dieser Indikator entspricht der Summe der Personen, die armutsgefährdet sind oder unter materieller Deprivation leiden oder in Haushalten mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit leben. Alle Personen werden nur einmal gezählt, auch wenn sie in mehreren Sub-Indikatoren vertreten sind. Als von Armut bedroht gelten Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle, die bei 60 % des nationalen verfügbaren medianen Äquivalenzeinkommens (nach Sozialtransfers) liegt. Bei Personen, die unter erheblicher materieller oder sozialer Deprivation leiden, sind die Lebensbedingungen aufgrund fehlender Mittel stark eingeschränkt, und sie sind nicht in der Lage, für mindestens sieben der folgenden dreizehn Ausgaben aufzukommen: i) Miete und Versorgungsleistungen, ii) angemessene Beheizung der Wohnung, iii) unerwartete Ausgaben, iv) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder gleichwertiger Proteinzufuhr, v) einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort, vi) Zugang zu einem Pkw/Kleintransporter für den persönlichen Gebrauch haben, vii) abgewohnter Möbel ersetzen, viii) abgenutzter Kleidung durch einige neue ersetzen, ix) zwei Paar ordnungsgemäß angebrachter Schuhe haben x) wöchentlich einen geringen Geldbetrag für sich selbst aufwenden, xi) regelmäßige Freizeitaktivitäten haben, xii) mindestens einmal im Monat mit Freunden/Familie für ein Getränk/eine Mahlzeit zusammenkommen oder xiii) eine Internetverbindung haben. Als in Haushvalten mit niedriger Erwerbstätigkeit lebend gelten Personen im Alter von 0-64 Jahren, die in Haushalten leben, in denen die Erwachsenen (18-64 Jahre) im vorhergehenden Jahr insgesamt 20 % oder weniger gearbeitet haben. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Anteil von Kindern die in einem Haushalt mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle leben, die auf 60 % des nationalen verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommens (nach Sozialleistungen) festgelegt ist.
Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Als in Haushvalten mit niedriger Erwerbstätigkeit lebend gelten Personen im Alter von 0-64 Jahren, die in Haushalten leben, in denen die Erwachsenen (18-64 Jahre) im vorhergehenden Jahr insgesamt 20 % oder weniger gearbeitet haben. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Bei Personen, die unter erheblicher materieller oder sozialer Deprivation leiden, sind die Lebensbedingungen aufgrund fehlender Mittel stark eingeschränkt, und sie sind nicht in der Lage, für mindestens sieben der folgenden dreizehn Ausgaben aufzukommen: i) Miete und Versorgungsleistungen, ii) angemessene Beheizung der Wohnung, iii) unerwartete Ausgaben, iv) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder gleichwertiger Proteinzufuhr, v) einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort, vi) Zugang zu einem Pkw/Kleintransporter für den persönlichen Gebrauch haben, vii) abgewohnter Möbel ersetzen, viii) abgenutzter Kleidung durch einige neue ersetzen, ix) zwei Paar ordnungsgemäß angebrachter Schuhe haben x) wöchentlich einen geringen Geldbetrag für sich selbst aufwenden, xi) regelmäßige Freizeitaktivitäten haben, xii) mindestens einmal im Monat mit Freunden/Familie für ein Getränk/eine Mahlzeit zusammenkommen oder xiii) eine Internetverbindung haben. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Der relative Medianwert der Armutsgefährdungslücke wird berechnet als Differenz zwischen dem Mittelwert des Nettoäquivalenzeinkommens der Personen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze und der Armutsgefährdungsgrenze, ausgedrückt als Prozentsatz der Armutsgefährdungsgrenze (Grenzpunkt: 60% des Mittelwertes des Äquivalenzeinkommens). Bei dem Aggregatwert für die EU handelt es sich um einen nach der Bevölkerungszahl gewichteten Durchschnittswert der Zahlen der einzelnen Mitgliedstaaten. Im Einklang mit dem Beschluss des Europäischen Rates wird die Armutsgefährdungsquote bezogen auf die Situation im jeweiligen Land gemessen und nicht anhand eines einheitlichen Schwellenwertes für alle Länder.
Verhältnis des Gesamteinkommens von den 20 % der Bevölkerung mit dem höchsten Einkommen (oberstes Quintil) zum Gesamteinkommen von den 20 % der Bevölkerung mit dem niedrigsten Einkommen (unterstes Quintil). Unter Einkommen wird das verfügbare Äquivalenzeinkommen verstanden. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
'Frühzeitige Schul- und Ausbildungsabgänger' bezieht sich auf Personen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, die folgende Bedingungen erfüllen: das höchste erreichte Bildungsniveau ist ISCED 0, 1, 2 oder 3c kurz und die Befragten haben angegeben, sie hätten vier Wochen vor der Erhebung an keiner Ausbildung bzw. keinem Unterricht teilgenommen (Zähler). Der Nenner besteht aus der Gesamtbevölkerung derselben Altersgruppe ohne die Personen, die die Fragen 'höchstes erreichtes Bildungsniveau' und 'Teilnahme an Ausbildung bzw. Unterricht' nicht beantwortet haben. Sowohl die Werte im Zähler als auch im Nenner stammen aus der EU-Arbeitskräfteerhebung.
Der Indikator wird als das Verhältnis zwischen dem verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommen von Personen älter als 65 und dem verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommens von Personen im Alter von zwischen 0 und 64 definiert.
Individuelles Median-Alterseinkommen der 65 bis 74jährigen im Vergleich zum individuellen Median-Einkommen von 55–64 jährigen, sonstige soziale Versorgungsbezüge ausgenommen.
Nach eigenen Angaben nicht erfüllter Bedarf nach ärztlicher Untersuchung oder Behandlung besteht nach eigener Beurteilung der Frage, ob er oder sie ärztliche Untersuchungen oder Behandlungen benötigten, aber nicht bekommen haben oder in Anspruch genommen haben aufgrund einer der drei folgenden Ursachen: „finanzielle Gründe", „Warteliste", „Anfahrt zu lang". Ärztliche Untersuchungen bezieht sich auf individuellen Gesundheitsleistungen (ärztliche Untersuchungen oder Behandlungen ausgeschlossen zahnärztliche Versorgung) die durchgeführt wurden entweder durch oder unter direkter Aufsicht von Ärzten oder Angehörigen gleichwertiger Berufe im nationalen Gesundheitssystem. Daten werden durch die EU-Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) gesammelt und beziehen sich auf Bedarfe innerhalb der letzten 12 Monate. Angaben sind in Prozent der Bevölkerung über 16 Jahren, die in einem privaten Haushalt leben, ausgedrückt.
Das verfügbare Pro-Kopf-Realeinkommen der Haushalte (Verbrauchskonzept, Basisjahr 2008) bezeichnet das verfügbare Einkommen von Haushalten und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck dividiert durch dem Preisdeflator (Preisindex) der Ausgaben für den Endverbrauch der Haushalte und durch die gesamte gebietsansässige Bevölkerung. Danach erfolgt die Kopplung an dem Basisjahr 2008. Der Indikator basiert auf Daten aus den europäischen Sektorkonten.
Der Indikator wird als Prozentsatz der Bevölkerung mit verfügbarem Äquivalenzeinkommen unter der Schwelle der Armutsgefährdung berechnet als Standard für das Basisjahr, die derzeit 2005 und dann für die Inflation angepasst.
Der Indikator wird als Prozentsatz der Bevölkerung mit verfügbarem Äquivalenzeinkommen unter der Schwelle der Armutsgefährdung berechnet als Standard für das Basisjahr, die derzeit 2005 und dann für die Inflation angepasst.
Der Indikator weist die Erwerbstätigenquote nach Alter aus. Die Erwerbstätigenquote wird berechnet, indem die Zahl der erwerbstätigen Personen in einer bestimmten Altersgruppe durch die Gesamtbevölkerung derselben Altersgruppe dividiert wird. Der Indikator beruht auf der EU-Arbeitskräfteerhebung.
Anteil von erwerbstätigen Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle, die auf 60 % des nationalen verfügbaren Median-Äquivalenzeinkommens (nach Sozialleistungen) festgelegt ist. Der Indikator wird anhand von Daten der EU-SILC (Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) berechnet.
Die Erwerbsquote ist der prozentuale Anteil der erwerbsaktiven Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren an der Gesamtheit derselben Altersklasse. Nach den Definitionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden Personen für die Arbeitsmarktstatistik als erwerbstätig, erwerbslos und nicht erwerbsaktiv eingestuft. Die Erwerbsbevölkerung ist die Summe der erwerbstätigen und erwerbslosen Personen. Nicht erwerbsaktiv sind Personen, die in der Bezugswoche weder erwerbstätig noch erwerbslos waren. Der Indikator basiert auf der europäischen Arbeitskräfteerhebung.
Die Erwerbsquote ist der prozentuale Anteil der erwerbsaktiven Personen in einer bestimmten Altersklasse an der Gesamtheit derselben Altersgruppe. Nach den Definitionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden Personen für die Arbeitsmarktstatistik als erwerbstätig, erwerbslos und nicht erwerbsaktiv eingestuft. Die Erwerbsbevölkerung ist die Summe der erwerbstätigen und erwerbslosen Personen. Nicht erwerbsaktiv sind Personen, die in der Bezugswoche weder erwerbstätig noch erwerbslos waren. Der Indikator basiert auf der europäischen Arbeitskräfteerhebung.
Anteil der Personen (0-59jährige) mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 % des nationalen Median-Äquivalenzeinkommens, die in Haushalten leben, in dem Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (18-59) weniger als 20 % ihres gesamten Arbeitspotenzials des vergangenen Jahres arbeiten.