Der Indikator gibt für jeden Haushaltstyp den Anteil der darin wohnenden Personen an der Gesamtbevölkerung wider.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist definiert als der Wert aller produzierter Güter und erbrachten Dienstleistungen abzüglich des Wertes der zu ihrer Generierung verbrauchten Güter und Dienstleistungen. Zur Berechnung der Wachstumsrate des BIP in Volumen wird das BIP zu jeweiligen Preisen in den Preisen des Vorjahres bewertet und die so berechneten Volumenänderungen auf das Niveau eines Referenzjahres übertragen; dies wird als verkettete Zeitreihe bezeichnet. Dadurch wird die Wachstumsrate nicht durch Preisänderungen erhöht. Ausgedrückt als prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorzeitraum und als prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorzeitraum pro Kopf.
Die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung insgesamt wird berechnet, indem man die Zahl der erwerbstätigen Personen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren durch die Gesamtbevölkerung derselben Altersgruppe dividiert. Die Erwerbstätigenquote von Männern wird berechnet, indem man die Zahl der erwerbstätigen Männer im Alter zwischen 20 und 64 Jahren durch die männliche Bevölkerung derselben Altersgruppe dividiert. Die Erwerbstätigenquote der Frauen wird berechnet, indem man die Zahl der erwerbstätigen Frauen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren durch die weibliche Gesamtbevölkerung derselben Altersgruppe dividiert. Die Indikatoren beruhen auf der EU-Arbeitskräfteerhebung.
Die Langzeitarbeitslosenquote ist definiert als der prozentuale Anteil der Langzeitarbeitslosen (15-74 Jahre) an den Erwerbspersonen desselben Alters. Langzeitarbeitslose Personen (12 Monate und mehr) sind mindestens 15 Jahre alt und leben nicht in kollektiven Haushalten; sie sind in den nächsten zwei Wochen weiter arbeitslos, sind imstande, eine neue Arbeit in den zwei nächsten Wochen anzutreten und suchen Arbeit (haben in den vorigen vier Wochen intensiv Arbeit gesucht oder suchen nicht mehr, weil sie bereits eine Arbeitsstelle, die sie später antreten werden, gefunden haben). Die gesamte Erwerbsbevölkerung ergibt sich aus der Gesamtzahl der beschäftigten und unbeschäftigten Bevölkerung. Die Arbeitslosigkeitsdauer ist definiert als der Zeitraum, in welchem Arbeit gesucht wird, oder als die abgelaufene Periode seit der letzten Tätigkeit (wenn diese Periode kürzer ist als der Zeitraum, in welchem Arbeit gesucht wird). Der Indikator bezieht sich auf die EU-Arbeitskräfteerhebung.
Der Indikator wird definiert (im Vertrag von Maastricht) als Brutto-Gesamtschuldenstand zum Nominalwert (Nennwert) am Jahresende nach Konsolidierung innerhalb den einzelnen Bereichen der Verbindlichkeiten des Staatssektors (wie definiert in ESVG 2010): Bargeld und Einlagen, Schuldverschreibungen und Kredite. Der allgemeine Staatssektor umfasst die Teilsektoren: Zentralregierung, Staatsregierung, Kommunen und Sozialversicherungsfonds.
Der Indikator 'Arbeitslosigkeitsfalle' misst, welcher Anteil des Bruttoeinkommens (nach Aufnahme einer Beschäftigung) durch Wegfall von Arbeitslosigkeits- und anderen Sozialleistungen einerseits und höhere Steuern und Sozialversicherungsbeiträge andererseits verloren geht.
Anteil von Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen, vor Sozialleistungen, unter der Armutsgefährdungsschwelle. Alters- und Hinterblieben-Versorgung werden als Einkommen vor Sozialleistungen und nicht als Sozialleistungen verwendet.
Anteil von Personen mit einem verfügbaren Äquivalenzeinkommen, vor Sozialleistungen, unter der Armutsgefährdungsschwelle. Alters- und Hinterblieben-Versorgung werden als Einkommen vor Sozialleistungen und nicht als Sozialleistungen verwendet.
Beziffert die wirtschaftlichen Ressourcen, die für Gesundheitsfunktionen aufgewendet werden, ohne Kapitalinvestitionen. Bezieht sich in erster Linie auf Güter und Dienstleistungen des Gesundheitswesens, die von den Einwohnern konsumiert werden, unabhängig davon, wo dieser Konsum stattfindet oder wer ihn bezahlt. Die Daten werden nach der Methodologie des SHA2011 erhoben.